Seminarkalender

Hier finden Sie die Übersicht über unsere aktuellen Fortbildungsangebote, vor allem im pädagogischen Bereich, die ein breites Spektrum an ein- und zweitägigen Veranstaltungen umfassen.

 

Sonderpädagogische Förderung: Bedarfe und Umsetzung an Schule

Die individuelle Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen stellt pädagogische Fachkräfte täglich vor komplexe Aufgaben.

Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Wissen und konkrete Werkzeuge zur Erstellung und Umsetzung von Förderplänen. Dabei stehen nicht nur die verschiedenen sonderpädagogischen Förderschwerpunkte im Mittelpunkt – von Lernen und Sprache über emotionale und soziale Entwicklung bis hin zu körperlich-motorischen und geistigen Beeinträchtigungen. Es sollen auch Strategien zur Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeitssteigerung vermittelt werden, die der eigenen professionellen Stabilität, Belastbarkeit und langfristigen Gesundheit dienen.

Teilnehmende erhalten

  • einen Überblick über rechtliche Grundlagen,
  • Hilfsmittel zur systematischen Beobachtung und Dokumentation,
  • praktische Beispiele für die Gestaltung von Förderzielen und daraus resultierende Maßnahmen.

Der kollegiale Austausch über Herausforderungen im pädagogischen Alltag und erprobte Lösungsansätze ist ein immanenter Bestandteil des Seminars.

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Märchen heute – zeitgemäß erzählen, kritisch betrachten, entwicklungsfördernd nutzen

Märchen begleiten Kinder seit Jahrhunderten – doch sind sie heute noch zeitgemäß?

In diesem Seminar setzen Sie sich intensiv mit der Bedeutung, Vielfalt und Wirkung von Märchen in der pädagogischen Arbeit auseinander. Dabei wird der Blick sowohl auf traditionelle europäische Erzählungen gerichtet als auch auf Märchen aus aller Welt. Es wird beleuchtet, welche kulturellen Perspektiven und Werte sie transportieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer kritischen Auseinandersetzung: Welche Bilder, Rollen und Botschaften enthalten Märchen? Welche sind entwicklungsfördernd – und wo ist pädagogisches Feingefühl gefragt?

Auf Basis aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse betrachten wir zudem, wie Märchen die kindliche Entwicklung beeinflussen. Sie gehen der Frage nach, welche Prozesse im Gehirn angeregt werden, wie Märchen Emotionen regulieren helfen können und welchen Beitrag sie zur Sprach-, Fantasie- und Identitätsentwicklung leisten.

Sie beleuchten die Inhalte:

  • Märchen zeitgemäß oder nicht? – Chancen, Herausforderungen und pädagogische Relevanz
  • Märchen aus aller Welt – kulturelle Vielfalt im pädagogischen Alltag
  • Kritischer Blick auf Rollenbilder, Werte und Darstellungen
  • Neurowissenschaftliche Perspektiven: Wirkung von Märchen auf die kindliche Entwicklung
  • Praxisorientierte Reflexion und Austausch

Die Teilnehmenden dieses Seminars erhalten fundiertes Wissen, praktische Orientierung und neue Impulse, um Märchen verantwortungsvoll, zeitgemäß und entwicklungsfördernd in ihrem pädagogischen Alltag einzusetzen.

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Professionelles Handeln im Kinderschutzprozess mit den Eltern

Die Fortbildung vermittelt fachliche Sicherheit im professionellen Umgang mit Eltern im Kinderschutz.

Im Fokus stehen

  • die Gestaltung tragfähiger Arbeitsbeziehungen im Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle,
  • die transparente Ansprache von Kindeswohlgefährdungen sowie
  • der Umgang mit Widerstand, Angst und fehlender Kooperation.

Neben rechtlichen Grundlagen werden die eigene professionelle Haltung, kommunikative Handlungsmöglichkeiten und klare Grenzen der Elternarbeit reflektiert. Praxisnahe Fallarbeit unterstützt den Transfer in den Berufsalltag

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Kooperationen an Schule selbstbewusst umsetzen

+++ Online-Seminar +++

Gelingende schulische Zusammenarbeit ist kein Selbstläufer – sie braucht Klarheit, Kommunikation und eine bewusste Gestaltung.

Im Zentrum steht die Frage, wie Zusammenarbeit so organisiert werden kann, dass alle Beteiligten ihre Aufgaben und Rollen kennen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Dabei geht es unter anderem um die Klärung von Aufträgen, die Abstimmung gemeinsamer Ziele sowie um eine offene, respektvolle Kommunikation im Team.

Die Teilnehmenden

  • setzen sich mit den Grundlagen gelingender Kooperation auseinander,
  • reflektieren die eigene Rolle in kooperativen Prozessen,
  • lernen praxisnahe Methoden kennen, um die Zusammenarbeit an der eigenen Schule konstruktiv zu gestalten und
  • thematisieren den Umgang mit Spannungen oder unklaren Erwartungen.

Die Fortbildung bietet Raum für Austausch, Reflexion und die Entwicklung konkreter Handlungsideen für die eigene Praxis. Sie stärkt die Teilnehmenden darin, in Kooperationsprozessen klar und souverän aufzutreten – mit einer Haltung, die auf Augenhöhe, Verantwortung und Gestaltungswille basiert.

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Führen als Profession: Umgang mit Macht – Verantwortung positiv gestalten

+++ Workshop +++

Macht zeigt sich in unterschiedlichen Formen: durch formale Hierarchien in der Unternehmensstruktur, informelle Netzwerke oder persönliche Beziehungen und Einflussmöglichkeiten. Sie kann positiv eingesetzt werden, um Orientierung zu geben und
Führung zu gestalten, oder negativ wirken, indem sie manipuliert oder unterdrückt.

In diesem praxisorientierten Workshop entwickeln Führungskräfte ein klares Verständnis ihrer Rolle, ihres Einflusses und ihres Führungsstils. Sie reflektieren den Umgang mit Macht und erkennen persönliche und organisationale Einflussstrukturen. Ziel ist es, ein Klima des Vertrauens und der Zusammenarbeit zu schaffen, das die Basis für Innovation und nachhaltigen Erfolg bildet.

Ziel dieses Workshops ist, dass Sie

  • gestärkt in Ihre Führungsrolle gehen, Orientierung in komplexen Situationen gewinnen und Ihr Team gezielter führen können
  • eine fundierte, persönliche Führungsstrategie entwickeln mit Fokus auf Verantwortung, Handlungsspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Klarheit über vorhandene Einflussbereiche schaffen und identifizieren, wo Sie Handlungs- und Entwicklungsbedarf sehen.

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Einführung in die Leichte Sprache

Gemeinsam und inklusiv beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen der Leichten Sprache, der Zielgruppe - den Menschen mit Lernschwierigkeiten - und dem Potenzial der Leichten Sprache.

Dieses Seminar vermittelt auf praktische Art und Weise die Regeln der Leichten Sprache. Diese Regeln wurden gemeinsam von Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten im Netzwerk für Leichte Sprache entwickelt.

Auf dieser Grundlage werden in selbstständigen Arbeitsphasen eigene Übersetzungen in Leichter Sprache angefertigt und damit die gewonnenen Kenntnisse durch einen offenen Austausch zum Thema gefestigt.

Sie erlernen erste Fähigkeiten in der Übersetzung der Texte und theoretisches Grundlagenwissen, jedoch ist dieser Workshop keine zertifizierte Übersetzer*innen-Schulung.

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Entwicklungspsychologie - emotionale und soziale Entwicklung

Die zentralen Entwicklungsschritte im Kindes- und Jugendalter aus entwicklungspsychologischer und kinderpsychiatrischer Perspektive werden in diesem Tagesseminar vermittelt.

Ziel ist es, für altersentsprechende Entwicklung sowie mögliche Abweichungen zu sensibilisieren.

Die Teilnehmenden werden darum gebeten, Fallbeispiele aus ihrem Berufsalltag mitzubringen, um auf dieser Grundlage praxisnah gemeinsam erarbeiten zu können, wann Entwicklungsbesonderheiten Aufmerksamkeit erfordern, wie sie eingeordnet werden können und welche unterstützenden Maßnahmen sinnvoll sind.

Der Fokus liegt auf praxisrelevantem Wissen, fachlichem Austausch und der Stärkung der Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag.

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Geschlechterreflektierte Jungenarbeit

In unserer Gesellschaft gibt es wirkmächtige Bilder und Vorstellungen davon, wie Jungen und Männer angeblich sind oder sein sollen.

Sie spielen in allen Lebenswelten und Umfeldern eine Rolle, auch in pädagogischen Settings. Männlichkeitsbilder können Druck auf Jungen und junge Männer ausüben und können frauen- und queerfeindliche Einstellungen sowie Gewalt begünstigen. Gleichzeitig sind Jungen und Männer vielfältiger als die dominanten Bilder von Männlichkeit.

In diesem Seminar werden Ziele und Herangehensweisen geschlechterreflektierter Pädagogik thematisiert, konkrete Ansatzpunkte und Methoden geschlechterreflektierter Jungenarbeit besprochen und folgende Fragen beleuchtet:

  • Wie können wir Jungen und junge Männer in pädagogischen Settings wohlwollend und kritisch begleiten sowie unterstützen?
  • Inwiefern können geschlechterreflektierte pädagogische Ansätze dabei wirksam sein?

Dieses Seminar zeichnet sich durch eine wertschätzende und fehlerfreundliche Arbeitsatmosphäre aus, in der Fragen sowie Unsicherheiten Raum haben und eine diskriminierungskritische Grundhaltung gelebt wird.

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Perspektivwechsel Neurodivergenz

Autismus, ADHS, FASD, kPTBS, Hochsensibilität und Hochbegabung, u.v.m. als Ausdruck neurologischer Vielfalt

Mit dem Konzept der Neurodiversität werden neurobiologische Unterschiede in der Art, die Welt wahrzunehmen, Reize zu verarbeiten und mit der Umwelt zu interagieren statt als Defizite als natürliche Ausprägungen der menschlichen Vielfalt eingeordnet. Der Begriff der Neurodivergenz wird zur Abgrenzung der Minderheit gegenüber einer Mehrheit der eher neurotypischen Menschen genutzt.

Dieser Perspektivwechsel ermöglicht neue, hilfreiche Zugänge.

Zur Neurodivergenz gehören u.a.:

  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität (AD(H)S)
  • Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
  • die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
  • Geistige Behinderung
  • Hochbegabung
  • Dyskalkulie und Dyslexie

Im Seminar nähern sich die Teilnehmenden gemeinsam den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodivergenz. Sie setzen sich mit den besonderen Ressourcen und Chancen, aber auch den häufigen Barrieren im Kontakt mit einer auf neurotypische Menschen ausgerichteten Welt auseinander und sammeln Ansatzpunkte für hilfreiche Unterstützungsangebote.

Es kann im Zusammenspiel mit Barrieren zu komplexen Stressreaktionen kommen, die sich in sogenanntem herausfordernden Verhaltensweisen bis hin zu selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen ausdrücken. Im Aufeinandertreffen mit der Belastung der Fachkräfte führen diese nur zu oft zu Eskalationsschleifen und zu Ausschluss an sozialer Teilhabe und Teilhabe an Bildung. Aus diesem Grund beinhaltet das Seminar auch einen Blick auf nervensystemgerechte Stressregulation und traumasensibles Arbeiten.

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Deeskalationstraining – Professionell handeln nach PART®

Achtsamer Umgang im Kontext der schulbezogenen Sozialarbeit in grenzüberschreitenden und eskalierenden Situationen

,,Kommen Sie schnell, wir brauchen Ihre Unterstützung!“ und schon klopft das Herz und die Gedanken spielen verrückt. Auf was muss ich mich einstellen? Verdammt ich hatte eigentlich genau jetzt einen Termin! Wieso muss ich schon wieder Feuerwehr spielen? Ausgerechnet heute, mir geht’s doch gerade selbst nicht gut. Woher soll ich wissen, was zu tun ist? ….

In diesem 2-tägigen PART- Basisseminar betrachten wir den herausfordernden pädagogischen Alltag im Bereich der schulbezogenen Sozialarbeit.

Für verschiedene Eskalationsstufen werden Präventionsmaßnahmen, Krisenkommunikationsmethoden und Selbstschutztechniken eingeübt, die dem Verursacher und dem Betroffenen keinen physischen oder psychischen Schaden zufügen. Somit versteht sich das PART- Konzept als ein Teil des institutionellen Kinderschutzkonzeptes der tandem BTL.

  • Die Fortbildung ist aus der Praxis für die Praxis, sie dient der Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit aggressiven Schutzbefohlenen/Klient*innen vor, während und nach einer Krisensituation.
  • Höchstes Ziel des PART®-Konzeptes ist: Sicherheit und Würde für Klient*innen und Mitarbeiter*innen.
  • Gefährliches Verhalten muss von herausforderndem unterschieden werden, bevor gehandelt wird.
  • Die konsequente Anwendung von primären, sekundären und tertiären Präventionsmaßnahmen führt zur Reduktion von Aggression und Gewalt.

In einem Mix aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Selbstschutz stärken Sie ihre Handlungskompetenz im würdevollen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung für mehr Sicherheit, ein respektvolles Miteinander im Arbeitsalltag und eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Team.

ACHTUNG!!! Das PART®-Basisseminar versteht sich nicht als Selbstverteidigungskurs. Es werden nur Techniken gelehrt, die den Klient*innen keine Schmerzen zufügen und sie nicht körperlich schädigen.

 

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Schulmediation und Ausbildung von Konfliktlots*innen

In dieser zweitägigen Fortbildung mit hohem Praxisbezug erwerben Sie Kenntnisse und Fähigkeiten, Mediation und mediative Elemente in Ihrem pädagogischen Arbeitsalltag im Bereich Schule einzusetzen. Sie lernen, Konfliktsituationen frühzeitig zu erkennen und auf diese professionell und konstruktiv zu reagieren, sowie welche Rahmenbedingungen bei der Implementierung von Mediation im Kontext Schule zu beachten sind. Darüber hinaus lernen Sie, Schüler*innen erfolgreich in eine Mediation einzubinden und wie diese weiterführend ausgebildet werden können (Konfliktlots*innenprogramme).

Inhaltliche Schwerpunkte Tag 1 (Besonderheiten der Mediation im Kontext Schule)

• Moderation von Elternabenden
• Mediation zwischen Eltern und Lehrer*innen, sowie zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen
• Umgang mit Konflikten in Elterngesprächen
• Kreative Methoden und Techniken für Gruppen und Klassen

Inhaltliche Schwerpunkte Tag 2 (Ausbildung von Konfliktlots*innen)

• Auswahl geeigneter Schüler*innen für Peermediationsprogramme
• Bewerbungsverfahren im Kontext Schule
• Lernziele und -Inhalte der Peermediationsausbildung
• Methoden und Übungen im Rahmen der Ausbildung

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Essen und Trinken bei Menschen mit komplexer Behinderung

Essen und Trinken bedeuten weit mehr, als nur Nahrung und Flüssigkeit aufzunehmen. Sie bedeuten Genuss, soziale Teilhabe und Selbstbestimmung und tragen wesentlich zur Lebensqualität bei. Menschen mit komplexer Behinderung sehen sich dabei jedoch aufgrund motorischer, sensorischer oder neurologischer Beeinträchtigungen mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Schluckstörungen (Dysphagien) sind ein häufiges und oft unterschätztes Risiko.

Inhalte

• Bedeutung von Essen und Trinken für Teilhabe, Lebensqualität und Selbstbestimmung
• Grundlagen des physiologischen Schluckakts
• Ursachen, Symptome und Risiken einer Dysphagie
• Unterstützungsmaßnahmen für sicheres und selbstbestimmtes Essen und Trinken
• Möglichkeiten der Unterstützung im pädagogischen Alltag
• Möglichkeit, Fragen aus der Praxis einzubringen und Austausch mit anderen Teilnehmenden über Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Sprache in Bewegung

In diesem Kurs werden praktisch die Möglichkeiten der Sprachförderung durch Bewegung in der Arbeit mit Kindern im Kita- und Grundschulalter erforscht. Spracherwerb und motorische Entwicklung sind im Gehirn eng verknüpft und Worte wollen buchstäblich begriffen werden. Sprache ist Klang und Rhythmus und lädt automatisch zur Bewegung ein. Von Fingerspielen bis zu großen Raumchoreographien, für Einzelförderung bis zur ganzen Klasse – wir werden mit viel Spaß Sprache in Bewegung selbst erleben, ausprobieren und präsentieren. Neben handfesten Übungen und Ideen zum Mitnehmen, bleibt genug Zeit und Raum zum Austausch und der Übertragung des Erlebten auf die jeweilige Zielgruppe.

Keine Vorkenntnisse erforderlich. Bewegungsfreundliche Kleidung und warme Socken erwünscht.

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Klar, wertschätzend, wirksam – Kommunikation im pädagogischen Alltag von Kita und Grundschule

Kommunikation ist ein zentraler Schlüssel pädagogischer Arbeit. Ob beim Ankommen am Morgen, im Freispiel, bei Übergängen, in herausfordernden Situationen – immer wieder stehen pädagogische Fachkräfte vor der Frage: Wie erreiche ich mein Gegenüber? Wie kann ich Orientierung geben, ohne unnötig Druck aufzubauen? Und wie gelingt es, auch in schwierigen Situationen klar, wertschätzend und handlungsfähig zu bleiben?
Eine gelingende Kommunikation trägt wesentlich dazu bei, Beziehungen zu gestalten, Kooperation zu ermöglichen und Kindern Sicherheit und Orientierung zu geben. Gleichzeitig kann Kommunikation deeskalieren, bevor aus einer schwierigen Situation ein Konflikt entsteht.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Kommunikationsstrategien für den pädagogischen Alltag. Wir schauen darauf, wie Sprache, Haltung, Körpersprache und der richtige Moment zusammenspielen und welche Möglichkeiten wir haben, auch bei starken Emotionen, Widerstand oder herausforderndem Verhalten im Kontakt zu bleiben.
Dabei verbinden wir fachliche Impulse mit konkreten Situationen aus Ihrem Alltag. Wir erproben Gesprächs- und Kommunikationstechniken aus der Gewaltfreien Kommunikation, Mediation und Marte Meo. Im Mittelpunkt steht die praktische Frage: Was kann ich konkret sagen oder tun, damit Kommunikation gelingt? Der Fokus liegt dabei auf der Kommunikation mit Kindern im Kita- und Grundschulalter.
Freuen Sie sich auf einen lebendigen und praxisnahen Seminartag mit vielen Möglichkeiten zum Ausprobieren, Reflektieren und Austauschen – und auf einen Werkzeugkoffer mit Kommunikationsstrategien, die Sie unmittelbar im pädagogischen Alltag einsetzen können.

Inhalte:
• Kommunikation als pädagogisches Handwerkszeug: Wie Sprache Beziehung, Orientierung und Kooperation unterstützt
• Haltung und Wirkung: Was kommuniziere ich – bewusst und unbewusst – durch Sprache, Stimme, Körpersprache und Präsenz?
• Eigene Kommunikationsmuster erkennen und reflektieren: Was hilft mir, was steht mir manchmal im Weg?
• Klar und wertschätzend kommunizieren: Grenzen setzen, Erwartungen formulieren und Orientierung geben, ohne unnötige Eskalation
• Kinder erreichen, wenn Worte allein nicht mehr ausreichen: Kommunikation bei starken Gefühlen, Widerstand und impulsivem Verhalten
• Deeskalierend kommunizieren: frühzeitig Spannungen wahrnehmen und durch Sprache und Haltung entschärfen
• Konflikte als Anwendungsfeld: Wie Kommunikation helfen kann, Konflikte zu vermeiden, zu begleiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln
• Empathie und Emotionsregulation: Wie wir Kinder darin unterstützen und gleichzeitig unsere eigene Selbstregulation im Blick behalten
• Praxisübungen und Fallbesprechungen: konkrete Situationen aus dem pädagogischen Alltag analysieren und neue Kommunikationsmöglichkeiten ausprobieren

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Epilepsie im pädagogischen Alltag

Epilepsien sind eine Gruppe chronischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems, deren Symptome - die epileptischen Anfälle - äußerst vielfältig sind und in Abhängigkeit von Art und Häufigkeit der Anfälle Auswirkungen auf viele Lebensbereiche haben. In der Fortbildung werden Grundlagen zum Krankheitsbild vermittelt und anhand von Video-Beispielen verdeutlicht, wie vielfältig epileptische Anfälle sind. Zudem wird der Umgang mit und Verhalten bei epileptischen Anfällen besprochen, um den Teilnehmenden mehr Handlungssicherheit zu geben. In einem dritten Teil werden Grundlagen einer individuellen Risikoeinschätzung erläutert, die sowohl anfallsbedingtes Verletzungsrisiko minimiert als auch die Handlungsspielräume der Betreffenden nicht unnötig einschränkt.

Inhalte

• Epilepsie: Krankheitsbild und Ursachen
• Epilepsie und Behinderung
• Arten epileptischer Anfälle (mit Video-Beispielen)
• Anfälle, die häufig mit epileptischen Anfällen verwechselt werden (mit Video-Beispielen)
• Behandlungsmöglichkeiten
• Erste Hilfe und Notfallbehandlung / Plötzlicher Epilepsietod
• Epilepsie im Alltagsleben / Risikoeinschätzung
• Überblick über weitere Informationsmöglichkeiten

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Handlungssicherheit in Elterngesprächen im schulischen Kontext

Die Weiterbildung vermittelt Handlungssicherheit für die professionelle Vorbereitung und Gestaltung von Elterngesprächen im schulischen Kontext.


Im Fokus stehen die zielgerichtete Vorbereitung von Elterngesprächen, die Gestaltung eines angemessenen und hilfreichen Gesprächssettings, die Klärung der eigenen Rolle und des Gesprächsauftrags sowie der professionelle Umgang mit unterschiedlichen Gesprächsanlässen und Erwartungen.
Dabei werden die eigene Haltung, Kommunikation und Gesprächsführung reflektiert. Praxisnahe Übungen unterstützen dabei, Elterngespräche strukturiert, wertschätzend und professionell zu gestalten.


Die Weiterbildung richtet sich an alle Mitarbeitende im Kontext Schule, insbesondere an Betreuer*innen an Förderzentren und in der Schulassistenz.

-Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Perspektivwechsel Neurodivergenz

Mit dem Konzept der Neurodiversität werden neurobiologische Unterschiede in der Art, die Welt wahrzunehmen, Reize zu verarbeiten und mit der Umwelt zu interagieren statt als Defizite als natürliche Ausprägungen der menschlichen Vielfalt eingeordnet. Der Begriff der Neurodivergenz wird zur Abgrenzung der Minderheit gegenüber einer Mehrheit der eher neurotypischen Menschen genutzt. Dieser Perspektivwechsel ermöglicht neue, hilfreiche Zugänge.

Zur Neurodivergenz gehören u.a.:

Autismus-Spektrum-Störungen
Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität (AD(H)S)
Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
Geistige Behinderung
Hochbegabung
Dyskalkulie und Dyslexie


Im Seminar nähern sich die Teilnehmenden gemeinsam den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodivergenz. Sie setzen sich mit den besonderen Ressourcen und Chancen, aber auch den häufigen Barrieren im Kontakt mit einer auf neurotypische Menschen ausgerichteten Welt auseinander und sammeln Ansatzpunkte für hilfreiche Unterstützungsangebote.

Es kann im Zusammenspiel mit Barrieren zu komplexen Stressreaktionen kommen, die sich in sogenanntem herausfordernden Verhaltensweisen bis hin zu selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen ausdrücken. Im Aufeinandertreffen mit der Belastung der Fachkräfte führen diese nur zu oft zu Eskalationsschleifen und zu Ausschluss an sozialer Teilhabe und Teilhabe an Bildung. Aus diesem Grund beinhaltet das Seminar auch einen Blick auf nervensystemgerechte Stressregulation und traumasensibles Arbeiten.

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Familie digital begleiten

Kinder und Jugendliche wachsen heute selbstverständlich in einer Kultur der Digitalität auf – für Familien, Eltern und die Fachkräfte, die sie begleiten, ergeben sich daraus vielfältige Anforderungen, Fragen und Herausforderungen.
Wo liegen Chancen? Welche Risikodimensionen gilt es zu beachten? Und wie lässt sich eine reflektierte, professionelle Haltung dazu entwickeln?
Gemeinsam wird durch praxisnahe Impulse erarbeitet, welche Unterstützungsangebote Eltern und Familien benötigen, wie Gesprächsanlässe über digitale Lebenswelten geschaffen und Handlungssicherheit im Umgang mit Herausforderungen erlangt werden kann.
Der Fokus liegt auf der Arbeit mit Familien mit Kindern im Grundschulalter, bei Fragen zu Kindern in weiterführenden Schulen kann allerdings darauf eingegangen werden.

Inhalte:

Digitale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen
Medienkompetenz(Stärkung)
Risikodimensionen und Herausforderungen sowie Anforderungen digitaler Mediennutzung
Medienpädagogische Haltung entwickeln
Modelle medienerzieherischer Unterstützungsbedarfe
Herausforderungen der mediatisierten Gesellschaft verstehen
Gesprächsanlässe mit Eltern und Familien zu digitalen Lebenswelten schaffen

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Diabetes im pädagogischen Alltag

Die Fortbildung beschäftigt sich mit der Begleitung von Kindern mit Diabetes mellitus Typ 1 im pädagogischen Alltag.

Zunächst werden grundlegende Kenntnisse über Diabetes Typ 1 bei Kindern sowie die besonderen Anforderungen in Schule und Kita vermittelt. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie Kinder mit Diabetes im pädagogischen Alltag sicher und angemessen begleitet werden können.
Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die Funktionsweise und Handhabung von Insulinpumpen und weiteren technischen Hilfsmitteln. Durch praktische Einblicke und Übungen können Berührungsängste abgebaut sowie Hintergrundwissen und Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag vermittelt werden.


- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII / April

Der § 8a SGB VIII regelt ein strukturiertes Vorgehen, wie der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in der öffentlichen und freien Jugendhilfe wahrgenommen und umgesetzt werden soll.

Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe bietet er damit professionelle Handlungsstrategien und Fachkompetenz, wenn Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen.

In der Schulung wird es zunächst eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes insbesondere nach § 8a SGB VIII geben, um anschließend konkret in das Verfahren der tandem BTL einzusteigen. Anhand von Fallbeispielen soll dieses durch die Teilnehmenden auf die Praxis übertragen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in den Austausch zum Thema zu gehen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Rechtsradikalismus in der Schule – erkennen, verstehen, handeln

In dieser vierstündigen Fortbildung geht es um Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus und menschenfeindliche Ideologien im schulischen Kontext.

Die Teilnehmenden lernen
- zentrale Begriffe wie Rechtsextremismus, Rechtsradikalismus, Rassismus, Rechtspopulismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu unterscheiden;
- typische Erscheinungsformen rechtsextremer Ideologien bei Jugendlichen zu erkennen;
Codes, Symbole, Sprache und digitale Erscheinungsformen einzuordnen;
- zwischen Provokation, jugendkultureller Zugehörigkeit und tatsächlicher ideologischer Verfestigung zu unterscheiden;
- Handlungsmöglichkeiten als Sozialpädagog*innen kennen;
- Gesprächsstrategien für schwierige Situationen zu entwickeln;
- Grenzen der eigenen Rolle zu erkennen und zu wissen, wann weitere Fachstellen eingeschaltet werden sollten;
- ein konkretes Handlungsschema für den schulischen Alltag zu entwickeln.

Neben einem kurzen Input bietet die Fortbildung Raum für Diskussion und Austausch, sowie die Auseinandersetzung mit Fällen aus der Praxis, einen Exkurs in die rechtsextreme Musik und gemeinsames Arbeiten in Gruppen und im Rollenspiel.

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Kommunikation im Multiprofessionellen Team

In multiprofessionellen Teams treffen unterschiedliche fachliche Perspektiven, Rollen, Verantwortlichkeiten und Arbeitsweisen aufeinander. Diese Vielfalt bietet große Chancen für die Zusammenarbeit, kann im Arbeitsalltag jedoch auch zu Missverständnissen, Spannungen und Rollenkonflikten führen. Die Fortbildung vermittelt Grundlagen der systemischen Kommunikation und unterstützt die Teilnehmenden dabei, die Dynamiken in multiprofessionellen Teams bewusster wahrzunehmen und konstruktiv zu gestalten.

Ziele des Workshops:
• Diplomatische Gesprächsführung in heterogenen Teamkonstellationen stärken
• Vorhandene Machtverhältnisse im Schul-/Teamkontext erkennen, reflektieren und konstruktiv nutzen
• Auftragsklärung im multiprofessionellen Team üben (Rollen, Erwartungen, gemeinsamer Auftrag)
• Moderationstechniken für den Umgang mit unterschiedlichen Rollen und Perspektiven erproben

Dafür angewandte Methodik:

Fallarbeit aus dem eigenen Berufsalltag der Teilnehmenden, Kleingruppenübungen, Fall-Simulationen, Kurze Theorie-Inputs mit direktem Praxistransfer und Reflexion im Plenum, Systemische Aufstellungsarbeit zur Sichtbarmachung von Rollen- und Machtdynamiken

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Konzeptarbeit mit KI

Wie kann Künstliche Intelligenz dabei unterstützen, Ideen zu entwickeln und tragfähige Konzepte auszuarbeiten? In diesem Workshop erkunden Sie, wie KI Sie in verschiedenen Phasen der Konzeptarbeit sinnvoll einsetzen können – von der ersten Fragestellung über die Strukturierung von Gedanken bis zur Ausarbeitung konkreter Ansätze.
Sie probieren aus, wie präzise Fragen und passende Arbeitsaufträge die Ergebnisse beeinflussen. Dabei reflektieren Sie auch, wo KI hilfreich ist, wo ihre Grenzen liegen und welche fachliche Einschätzung weiterhin bei Ihnen als Führungskraft bleibt. Ziel ist es, Ideen für den eigenen Arbeitsalltag mitzunehmen und den Einsatz von KI bewusst und verantwortungsvoll zu gestalten.

Im Workshop beschäftigen Sie sich mit:

• Möglichen Einsatzfeldern von KI in der Konzeptarbeit
• Dem Formulieren und Weiterentwickeln von Arbeitsaufträgen an KI
• Der Prüfung und Einordnung von KI-generierten Ergebnissen
• Chancen, Grenzen und einem verantwortungsvollen Umgang mit KI

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Basisschulung Institutioneller Kinder- und Jugendschutz

Kinder- und Jugendschutz ist eine grundlegende und kontinuierliche Aufgabe in der pädagogischen Praxis. Das Ziel des Institutionellen Kinder- und Jugendschutzes ist es, sichere Orte für junge Menschen zu schaffen, sie in ihrer Entwicklung zu stärken und den größtmöglichen Schutz vor Grenzverletzungen zu gewährleisten. Es bedarf Maßnahmen der Prävention und Intervention, um diese Kultur der Achtsamkeit, welche die Würde und Integrität der jungen Menschen wahrt, zu verankern.<o:p></o:p>

In der Schulung liegt der Fokus auf der Intervention. Nach einer inhaltlichen und gesetzlichen Verortung werden die Verfahren und Handlungsmöglichkeit bei Verdacht auf Grenzverletzungen in Institutionen genauer beleuchtet. Der Transfer in die Praxis geschieht durch die Arbeit an Fallbeispielen. <o:p></o:p>

In Hinblick auf die Prävention gibt es die Möglichkeit Methoden aus der internen Arbeitsmappe zu erproben und in den Erfahrungsaustausch zu den aktuellen Prozessen am eigenen Standort zu gehen. <o:p></o:p>

Grundlage für dieses Seminars sind die Inhalte der Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII.<o:p></o:p>

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Herausforderungen und Grenzen der Schulsozialarbeit

Text folgt in Kürze

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Kommunikation in unsicheren Zeiten

Führungskräfte in sozialen Organisationen stehen unter besonderem Druck: Kürzungen und politische Unsicherheit verändern die Rahmenbedingungen, während Teams Orientierung und Transparenz benötigen. Wie viel Ungewissheit kann man dem Team zumuten? Wie kommuniziert man Veränderungen?
Dieser Workshop gibt Führungskräften Werkzeuge und einen geschützten Reflexionsraum, um in dieser Spannung handlungsfähig zu bleiben.

Ziele des Workshops:
• Die eigene Kommunikationshaltung in Unsicherheit reflektieren.
• Strukturelle Grenzen so kommunizieren, dass sie für das Team nachvollziehbar werden.
• Kommunikationsräume im Team bewusst gestalten, in denen Unsicherheit gehalten werden kann.
• Ideen für Kommunikationsstrategien für den eigenen Verantwortungsbereich entwickeln.
• Umgang mit Rückmeldungen trainieren: Kritik, Widerstand und emotionale Reaktionen.

Dafür angewandte Methodik:
Fallarbeit an realen Kommunikationssituationen der Teilnehmenden, bei Interesse systemische Aufstellungsformate zur Sichtbarmachung von Kommunikationsdynamiken, Kleingruppenarbeit und Simulation konkreter Gesprächssituationen, kurze fachliche Impulse mit direktem Praxistransfer und Reflexion im Plenum.

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Cybermobbing - Medienpädagogische Praxis und Jugendmedienschutz

Digitale Kommunikation gehört selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen- mit vielen Chancen, aber auch Herausforderungen. Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie Cybermobbing erkannt, eingeordnet und pädagogisch bearbeitet werden kann. Neben Grundlagen des Jugendmedienschutzes geht es um digitale Lebenswelten, Informationskompetenz und konkrete Schutzmaßnahmen.
Praktische Tools und Materialien unterstützen dabei, das Gelernte direkt in die eigene Arbeit zu übertragen.

Inhalte:
- Cybermobbing erkennen und angemessen darauf reagieren
- Digitale Lebenswelten, Jugendmedienschutz und Medienkompetenz verstehen
- Praxistaugliche Tools, Methoden und Materialien kennenlernen und ausprobieren

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Deeskalationstraining - Professionell handeln nach Part / Schwerpunkt GE

Achtsamer Umgang mit Schwerpunkt auf Klienten mit Förderbereich GE in grenzüberschreitenden und eskalierenden Situationen im Bereich ergänzende Förderung und Betreuung

Sie stehen vor einer herausfordernden Situation mit einem Klienten, der aufgrund seiner komplexen Beeinträchtigung aggressiv oder gewalttätig wird? In solchen Momenten ist es wichtig ruhig und besonnen zu handeln. Doch wie sind die Auslöser zu erkennen? Wie kann reagiert werden, ohne Schaden zu verursachen?

In diesem 2-tägigen Seminar betrachten wir den herausfordernden pädagogischen Alltag im EFÖB-Bereich mit dem Schwerpunkt auf Klienten mit Förderbedarf geistige Entwicklung. Die Teilnehmenden lernen vorausschauende Maßnahmen kennen und erlangen Verständnis von unterschiedlichen Auslösern für grenzüberschreitendes, bis hin zu gewalttätigem Verhalten von Klienten.

Für verschiedene Eskalationsstufen werden Präventionsmaßnahmen, Krisenkommunikationsmethoden und Selbstschutztechniken eingeübt, die dem Verursacher und dem Betroffenen keinen physischen oder psychischen Schaden zufügen. Somit versteht sich das PART- Konzept als ein Teil des institutionellen Kinderschutzkonzeptes der tandem BTL.

  • Die Fortbildung ist aus der Praxis für die Praxis, sie dient der Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit aggressiven Schutzbefohlenen/Klient*innen vor, während und nach einer Krisensituation.
  • Höchstes Ziel des PART®-Konzeptes ist: Sicherheit und Würde für Klient*innen und Mitarbeiter*innen.
  • Gefährliches Verhalten muss von herausforderndem unterschieden werden, bevor gehandelt wird.
  • Die konsequente Anwendung von primären, sekundären und tertiären Präventionsmaßnahmen führt zur Reduktion von Aggression und Gewalt.

In einem Mix aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Selbstschutz stärken Sie ihre Handlungskompetenz im würdevollen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung für mehr Sicherheit, ein respektvolles Miteinander im Arbeitsalltag und eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Team.

ACHTUNG!!! Das PART®-Basisseminar versteht sich nicht als Selbstverteidigungskurs. Es werden nur Techniken gelehrt, die den Klient*innen keine Schmerzen zufügen und sie  nicht körperlich schädigen.

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen

In dieser Fortbildung widmen wir uns der Fähigkeit der Entscheidungskompetenz. Sowohl die transparente Erklärung von getroffenen Entscheidungen dem Team gegenüber als auch die Tragfähigkeit, diese nach außen zu vertreten, sind Schlüsselfähigkeiten von Führungskräften. Verantwortung bedeutet nicht, alles allein zu wissen. Sie bedeutet, bereit zu sein, auch mit unvollständigen Informationen eine tragfähige Entscheidung zu treffen und dafür einzustehen.

Oft führt nicht das schnelle Reagieren zu guten Entscheidungen, sondern der kurze Stopp davor: Diese Sekunden, in denen wahrgenommen und reflektiert wird, bevor eine Handlung erfolgt, bergen eine Chance. Dieser Workshop widmet sich diesem Moment. Werkzeuge werden an die Hand gegeben, mit denen Entscheidungen bewusster getroffen werden können. Verantwortung wird dadurch nicht weniger, aber sie wird gestaltbarer.

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1. Hilfe Schulung für pädagogisches Fachpersonal in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

„Gut zu wissen, was bei einem Kinder-Notfall zu tun ist!“

Wenn Kinder akut erkranken oder sich verletzen, ist schnelle und sichere Erste-Hilfe-Leistung notwendig.

Erste Hilfe ist nicht schwer, jedoch fühlen sich viele in der ersten Konfrontation mit einem Notfall eines Kindes hilflos.
Dieses Seminar vermittelt die notwendigen Informationen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Krankheiten und Notfallsituationen von Kindern wie z. B.

- Kinderreanimation,
- Verbrennungen oder Unterkühlungen,
- Spiel- und Sportverletzungen,
- Fieber, Schock und Bewusstlosigkeit und
- die Abläufe einer Notfall- bzw. Rettungskette.

Der Kurs bezieht sich inhaltlich auf die offiziellen Erste- Hilfe- Richtlinien des DRK und des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC- European Resuscitation Council).

Für die Teilnehmenden bietet diese Fortbildung eine Plattform zur Klärung individuell auftretender Fragen oder vorhandener Unsicherheiten innerhalb dieses Themas. Das theoretisch erworbene Wissen wird in anschaulichen Übungen vertieft und es werden lebensrettende Handgriffe erlernt.

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Möglichkeiten und Grenzen der Fürsorgepflicht als Führungskraft

Im Workshop "Möglichkeiten und Grenzen der Fürsorgepflicht als Führungskraft" wird in Präsenz der Frage nachgegangen, die sich jede Führungskraft irgendwann stellt: Wie viel Fürsorge ist meine Aufgabe, und wo beginnt die Verantwortung der oder des Mitarbeitenden selbst?
Echte Fürsorge bedeutet, Grenzen zu setzen, sowohl für einen selbst als auch für die andere Person und dies als Vorbild vorzuleben. Außerdem bedeutet es, Wege (innerhalb des Unternehmens) zu kennen, dieser Verantwortung nachzukommen.

Als Führungskraft ist man verantwortlich für einen Rahmen, in dem die Mitarbeitenden selbst gut für sich sorgen können. Das ist ein Unterschied, der vieles leichter macht.
Sie erhalten Orientierung, die hilft, präsent zu sein, ohne sich dabei selbst aus den Augen zu verlieren.

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Traumasensibel begleiten – Handlungssicherheit für Fachkräfte

Traumatische Erfahrungen beeinflussen das Erleben, Verhalten und die Beziehungsgestaltung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltig. Für Fachkräfte stellt sich im Arbeitsalltag häufig die Frage, wie sie belastete Menschen professionell begleiten können, ohne zu überfordern oder unbeabsichtigt belastende Situationen zu verstärken.
Neben der Vermittlung von Grundwissen über Traumata und ihre Auswirkungen auf Verhalten, Emotionen und Bindung steht im Mittelpunkt der Blick der Traumasensiblen Haltung als Stärkung der eigenen Handlungssicherheit im professionellen Alltag.
Die Teilnehmenden lernen, belastungsbedingte Verhaltensweisen besser einzuordnen, angemessen zu reagieren und stabilisierende Handlungsmöglichkeiten in ihrem Arbeitskontext umzusetzen. Gleichzeitig werden die eigenen Grenzen, Möglichkeiten der Selbstfürsorge sowie der Umgang mit herausfordernden Situationen reflektiert.

Inhalte
• Grundlagen der Psychotraumatologie
• Auswirkungen von Traumata auf Entwicklung, Verhalten und Beziehungsgestaltung
• Trauma verstehen statt Verhalten bewerten
• Traumasensible Kommunikation und pädagogisches Handeln
• Stabilisierung im Alltag – was Fachkräfte tun können
• Eigene Handlungssicherheit stärken und Grenzen professionell gestalten
• Selbstfürsorge und Prävention von Sekundärtraumatisierung

Nach dem Seminar verfügen die Teilnehmenden über ein grundlegendes Verständnis traumabedingter Folgen und erweitern ihre Handlungskompetenz für einen traumasensiblen Umgang mit belasteten Menschen. Sie gewinnen mehr Sicherheit im professionellen Handeln, können herausfordernde Verhaltensweisen besser einordnen und lernen, stabilisierende Interventionen im Berufsalltag einzusetzen.

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Personalgespräche unter Berücksichtigung juristischer Rahmenbedingungen

Diese Fortbildung widmet sich dem Thema Arbeitsrecht für mittlere Führungskräfte.

An Tag eins erhalten Sie online einen wissensbasierten Input eines erfahrenen Juristen mit Spezialisierung auf Arbeitsrecht.
Am zweiten Tag gehen Sie in Präsenz durch das Bindeglied der Personalstelle den Schritten innerhalb der tandem BTL nach. Sie bearbeiten Fallbeispiele, legen einen Fokus auf Dokumentation und das Mitarbeiter*innen-Gespräch. Durch den Austausch ergibt sich eine Klärung von Prozessen. Dieser Teil findet im Workshopformat statt.
Die Führungskräfte gewinnen an arbeitsrechtlicher Sicherheit und Kompetenz. Die Fortbildung setzt sich zum Ziel, ein Leitfaden für die rechtliche Bewertung einzelner Maßnahmen zu sein.

Sie erhalten:

  • Fundiertes Wissen für mittlere Führungskräfte im Bereich Arbeitsrecht.
  • Konkrete Handlungsempfehlungen und Best Practices.
  • Strategien zur optimalen Regelung unter Berücksichtigung rechtlicher und betrieblicher Interessen.
  • Raum für Reflektion zum frühzeitigen Erkennen sowie Bewerten und tandeminterne Handlungsstrategien.
  • Interaktiven Austausch und die Möglichkeit zur Klärung individueller Fragen.

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Autismus – Umgang mit selbst- und fremdverletzendem Verhalten

In der Fortbildung werden allgemeine Grundlagen zum Autismus-Spektrum - schwerpunktmäßig im Kindes- und Jugendalter - vermittelt. Weiterhin wird selbst- und fremdverletzendes Verhalten thematisiert. Es wird auf Hintergründe und Ursachen sowie mögliche Interventionen und den praktischen Umgang im pädagogischen Alltag eingegangen. Dabei geht es auch um Grenzen und Selbstschutz.

Die Teilnehmenden sind explizit dazu eingeladen, eigene Praxis- und Fallbeispiele sowie Fragen und thematische Wünsche mitzubringen und gern auch vorab einzureichen. Die Fortbildung legt den Fokus auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, bei Fragen zu Erwachsenen kann jedoch auch darauf eingegangen werden.

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Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII / Oktober

Der § 8a SGB VIII regelt ein strukturiertes Vorgehen, wie der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in der öffentlichen und freien Jugendhilfe wahrgenommen und umgesetzt werden soll.

Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe bietet er damit professionelle Handlungsstrategien und Fachkompetenz, wenn Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen.

In der Schulung wird es zunächst eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes insbesondere nach § 8a SGB VIII geben, um anschließend konkret in das Verfahren der tandem BTL einzusteigen. Anhand von Fallbeispielen soll dieses durch die Teilnehmenden auf die Praxis übertragen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in den Austausch zum Thema zu gehen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

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1. Hilfe Schulung für pädagogisches Fachpersonal in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

„Gut zu wissen, was bei einem Kinder-Notfall zu tun ist!“
Wenn Kinder akut erkranken oder sich verletzen, ist schnelle und sichere Erste-Hilfe-Leistung notwendig.

Erste Hilfe ist nicht schwer, jedoch fühlen sich viele in der ersten Konfrontation mit einem Notfall eines Kindes hilflos.
Dieses Seminar vermittelt die notwendigen Informationen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Krankheiten und Notfallsituationen von Kindern wie z. B.

- Kinderreanimation,
- Verbrennungen oder Unterkühlungen,
- Spiel- und Sportverletzungen,
- Fieber, Schock und Bewusstlosigkeit und
- die Abläufe einer Notfall- bzw. Rettungskette.

Der Kurs bezieht sich inhaltlich auf die offiziellen Erste- Hilfe- Richtlinien des DRK und des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC- European Resuscitation Council).

Für die Teilnehmenden bietet diese Fortbildung eine Plattform zur Klärung individuell auftretender Fragen oder vorhandener Unsicherheiten innerhalb dieses Themas. Das theoretisch erworbene Wissen wird in anschaulichen Übungen vertieft und es werden lebensrettende Handgriffe erlernt.

- Alle unsere Fortbildungen fördern eine inklusive Haltung sowie die Arbeit in multiprofessionellen Teams.

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Deeskalationstraining - Professionell handeln nach Part / Schwerpunkt SBS

Achtsamer Umgang im Kontext der schulbezogenen Sozialarbeit in grenzüberschreitenden und eskalierenden Situationen

,,Kommen Sie schnell, wir brauchen Ihre Unterstützung!“ und schon klopft das Herz und die Gedanken spielen verrückt. Auf was muss ich mich einstellen? Verdammt ich hatte eigentlich genau jetzt einen Termin! Wieso muss ich schon wieder Feuerwehr spielen? Ausgerechnet heute, mir geht’s doch gerade selbst nicht gut. Woher soll ich wissen, was zu tun ist? ….

In diesem 2-tägigen PART- Basisseminar betrachten wir den herausfordernden pädagogischen Alltag im Bereich der schulbezogenen Sozialarbeit.

Für verschiedene Eskalationsstufen werden Präventionsmaßnahmen, Krisenkommunikationsmethoden und Selbstschutztechniken eingeübt, die dem Verursacher und dem Betroffenen keinen physischen oder psychischen Schaden zufügen. Somit versteht sich das PART- Konzept als ein Teil des institutionellen Kinderschutzkonzeptes der tandem BTL.

  • Die Fortbildung ist aus der Praxis für die Praxis, sie dient der Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit aggressiven Schutzbefohlenen/Klient*innen vor, während und nach einer Krisensituation.
  • Höchstes Ziel des PART®-Konzeptes ist: Sicherheit und Würde für Klient*innen und Mitarbeiter*innen.
  • Gefährliches Verhalten muss von herausforderndem unterschieden werden, bevor gehandelt wird.
  • Die konsequente Anwendung von primären, sekundären und tertiären Präventionsmaßnahmen führt zur Reduktion von Aggression und Gewalt.

In einem Mix aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Selbstschutz stärken Sie ihre Handlungskompetenz im würdevollen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung für mehr Sicherheit, ein respektvolles Miteinander im Arbeitsalltag und eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Team.

ACHTUNG!!! Das PART®-Basisseminar versteht sich nicht als Selbstverteidigungskurs. Es werden nur Techniken gelehrt, die den Klient*innen keine Schmerzen zufügen und sie nicht körperlich schädigen.

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Perspektivwechsel Neurodivergenz

Mit dem Konzept der Neurodiversität werden neurobiologische Unterschiede in der Art, die Welt wahrzunehmen, Reize zu verarbeiten und mit der Umwelt zu interagieren statt als Defizite als natürliche Ausprägungen der menschlichen Vielfalt eingeordnet. Der Begriff der Neurodivergenz wird zur Abgrenzung der Minderheit gegenüber einer Mehrheit der eher neurotypischen Menschen genutzt. Dieser Perspektivwechsel ermöglicht neue, hilfreiche Zugänge.

Zur Neurodivergenz gehören u.a.:

  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität (AD(H)S)
  • Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
  • die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
  • Geistige Behinderung
  • Hochbegabung
  • Dyskalkulie und Dyslexie

Im Seminar nähern sich die Teilnehmenden gemeinsam den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodivergenz. Sie setzen sich mit den besonderen Ressourcen und Chancen, aber auch den häufigen Barrieren im Kontakt mit einer auf neurotypische Menschen ausgerichteten Welt auseinander und sammeln Ansatzpunkte für hilfreiche Unterstützungsangebote.

Es kann im Zusammenspiel mit Barrieren zu komplexen Stressreaktionen kommen, die sich in sogenanntem herausfordernden Verhaltensweisen bis hin zu selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen ausdrücken. Im Aufeinandertreffen mit der Belastung der Fachkräfte führen diese nur zu oft zu Eskalationsschleifen und zu Ausschluss an sozialer Teilhabe und Teilhabe an Bildung. Aus diesem Grund beinhaltet das Seminar auch einen Blick auf nervensystemgerechte Stressregulation und traumasensibles Arbeiten.

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Herausforderndes Verhalten verstehen und handlungsfähig bleiben

Wenn Kinder sich in Kita oder Schule herausfordernd verhalten, stehen Fachkräfte vor komplexen Fragen: Was steckt hinter diesem Verhalten? Was braucht dieses Kind? Und was brauche ich selbst, um handlungsfähig zu bleiben?
Gezielte Lösungen entstehen erst, wenn das Team einen klaren, gemeinsamen Blick auf das Verhalten hat. In der Fortbildung arbeiten wir mit dem DIP-HV (Diagnostik und Interventionsplanung bei Herausforderndem Verhalten). Es ist ein strukturierter Leitfaden, mit dem Teams herausforderndes Verhalten Schritt für Schritt analysieren und passende Unterstützung planen können.
Zuerst geht es darum, Verhalten genau zu beobachten und zu beschreiben. Das ist die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis im Team. Danach fragen wir, was hinter dem Verhalten steckt: Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle? Welche Bedürfnisse oder Funktionen stehen hinter dem Verhalten? Darauf aufbauend können konkrete Lösungsansätze entwickelt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Zusammenhang zwischen Stress und eskalierendem Verhalten: Wie entstehen Krisen, und wie lassen sie sich früh erkennen und vermeiden?

Ziel
• Das DIP-HV kennen und in Fallbesprechungen einsetzen können
• Die Hintergründe von herausforderndem Verhalten besser verstehen
• Passende Unterstützungsmaßnahmen planen und in Kita oder Schule umsetzen
• Wissen, wie Krisen entstehen und wie sie sich vermeiden lassen

Methoden
• Vortrag mit PowerPoint Präsentation, Erfahrungsaustausch, Partner- und Gruppenarbeit, Praxisbeispiele

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Nähe und Distanz - professionelle Beziehungsgestaltung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Wie viel Nähe ist in der pädagogischen Arbeit hilfreich – und wann wird Nähe zu viel? Wie gelingt professionelle Distanz, ohne dass Beziehungen unpersönlich oder unnahbar werden? Gerade im Arbeitsalltag mit Kindern und Jugendlichen und im Kontakt mit ihren Eltern begegnen Fachkräfte und betreuende Mitarbeitende immer wieder Situationen, in denen die Balance zwischen Nähe und Distanz herausfordernd sein kann.
Der Workshop „Nähe und Distanz“ lädt dazu ein, das eigene professionelle Handeln in solchen Situationen zu reflektieren und gemeinsam nach angemessenen Handlungsmöglichkeiten zu suchen. Anhand von Fallgeschichten werden unterschiedliche Perspektiven auf professionelle Beziehungen betrachtet und Fragen zu Grenzen, Nähe, Vertrauen und Verantwortung diskutiert.
Dabei nimmt der Workshop die Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern ebenso in den Blick wie die besonderen Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit herausfordernden Verhaltensweisen und/oder körperlichen bzw. kognitiven Beeinträchtigungen.
Der Workshop bietet Raum für Austausch, Reflexion und die Auseinandersetzung mit konkreten Situationen aus der pädagogischen Praxis.

Inhalte:
Nähe und Distanz
Professionelle Beziehungsgestaltung
Grenzen & Verantwortung
Reflexion des eigenen Handelns
Fallbeispiele aus der Praxis

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"Lust und Liebe ohne Barrieren“ - Sexuelle Bildung bei Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigung

Im Fokus dieser Fortbildung stehen Menschen mit sogenannter Behinderung, die im institutionellen Rahmen leben (z.B. Wohngruppe) oder im Elternhaus. Ihr Recht auf selbstbestimmte Sexualität ist in der Regel abhängig von dem Bedingungsrahmen, in dem sie leben und den Personen, die für sie sorgen. Darum werden wir uns mit dem Umgang im Spannungsfeld „Sehnsüchte und Bedürfnissen der Jugendlichen und Erwachsenen versus Einstellungen, Erwartungen und Aufträge der Bezugspersonen“ beschäftigen.

Praxisnah und interaktiv schauen wir gemeinsam auf Wünsche nach Liebe, Freundschaft und Partnerschaft, arbeiten zu Verhaltensweisen in der Pubertät und der Regulierung von Nähe und Distanz in der Begleitung und Betreuung.

Inhalte

• Sensibilisierung für das Thema "Sexualität" im beruflichen Alltag

• Auseinandersetzung mit den Lebenswelten von Menschen mit Beeinträchtigung, mit geschlechtsspezifischen Themen und sexueller Orientierung

• Gespräche mit Eltern/ gesetzlicher Betreuung/ Brücken bauen

• Sexualpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit in leichter Sprache

• Familienplanung/ Verhütung

• passive und aktive Sexualassistenz


Ein Mix aus Fachreferaten, Reflexion der eigenen Motivation zum Thema "Sexualität und sogenannte Behinderung", Gruppendiskussion, Kleingruppenarbeit und Arbeit mit praktischen Erfahrungen und Fallbeispielen begleitet Sie durch dieses Seminar.

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Basisschulung Institutioneller Kinder- und Jugendschutz

Kinder- und Jugendschutz ist eine grundlegende und kontinuierliche Aufgabe in der pädagogischen Praxis. Das Ziel des Institutionellen Kinder- und Jugendschutzes ist es, sichere Orte für junge Menschen zu schaffen, sie in ihrer Entwicklung zu stärken und den größtmöglichen Schutz vor Grenzverletzungen zu gewährleisten. Es bedarf Maßnahmen der Prävention und Intervention, um diese Kultur der Achtsamkeit, welche die Würde und Integrität der jungen Menschen wahrt, zu verankern.
In der Schulung liegt der Fokus auf der Intervention. Nach einer inhaltlichen und gesetzlichen Verortung werden die Verfahren und Handlungsmöglichkeit bei Verdacht auf Grenzverletzungen in Institutionen genauer beleuchtet. Der Transfer in die Praxis geschieht durch die Arbeit an Fallbeispielen.
In Hinblick auf die Prävention gibt es die Möglichkeit Methoden aus der internen Arbeitsmappe zu erproben und in den Erfahrungsaustausch zu den aktuellen Prozessen am eigenen Standort zu gehen.
Grundlage für dieses Seminars sind die Inhalte der Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII.

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Aufwachsen mit Social Media und KI – Kinder und Jugendliche digital begleiten

Social Media und Künstliche Intelligenz gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Sie kommunizieren, informieren sich und gestalten ihre Identität in digitalen Räumen – TikTok, Instagram und KI-Chatbots sind dabei feste Bestandteile ihres Lebens.
Dieses Seminar schaut genau auf die digitalen Lebenswelten junger Menschen: Welche Plattformen und Anwendungen prägen ihren Alltag? Wie verändert der Umgang mit KI Beziehungen, Kommunikation und Information? Und wie können pädagogische Fachkräfte diese Entwicklungen verstehen, einordnen und Kinder und Jugendliche dabei sinnvoll begleiten?

Die Fortbildung gibt ein fundierten Einblick in aktuelle digitale Trends und Themen, bietet einen Raum für den Austausch über Chancen und Herausforderungen und vertieft die Thematik durch praxisnahe Methoden für die pädagogische Begleitung.

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Sehbeeinträchtigung im pädagogischen Alltag- Ein Praxistag mit Simulationsübungen

Diese Fortbildung gibt einen Ein- und Überblick in die ‚Welt‘ sehbeeinträchtigter Menschen und ermöglicht einen Perspektivwechsel für sehende Menschen.
Dabei werden anhand von Simulationsübungen zu Wahrnehmung, Orientierung, Mobilität und Smartphonenutzung Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen erlebbar gemacht und Empfehlungen für den Umgang mit sehbeeinträchtigten Menschen (Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen) im pädagogischen Alltag behandelt.

Unter anderem wird auf folgende Fragen eingegangen:
- Welche Formen von Sehbeeinträchtigungen gibt es und wie wirken sie sich im Alltag aus?
- Wie erleben blinde Menschen ihre Umwelt? Wie bewältigen sie ihren Alltag?
- Welche Unterstützung / Förderung brauchen sie in Kita, Schule etc.?
- Welche Hilfsmittel gibt es?
- Welche Empfehlungen gibt es für den Umgang mit sehbeeinträchtigten Menschen im pädagogischen Alltag?

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Scham. Macht. Beziehung. – Scham und Beschämung im pädagogischen Alltag

Scham gehört zu den grundlegenden menschlichen Gefühlen und spielt auch im Schulalltag eine wichtige Rolle. Sie entsteht beispielsweise durch Fehler, Ausgrenzung, Bloßstellung oder das Gefühl, den eigenen oder fremden Erwartungen nicht zu genügen. Schamerfahrungen können Lernen erschweren, Beziehungen belasten und sich auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Lehr- und Fachkräften auswirken.
Der Workshop vermittelt Grundlagen zum Verständnis von Scham und Beschämung im schulischen Kontext. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Formen von Scham kennen und setzen sich mit den Grundbedürfnissen auseinander, die hinter Schamerfahrungen stehen. Anhand von Praxisbeispielen wird aufgezeigt, wie Schamdynamiken erkannt, Beschämungen vermieden und eine wertschätzende Lern- und Beziehungskultur gefördert werden können.

Inhalte:
•Scham und Beschämung im Schulalltag
• Verschiedene Formen von Scham
• Grundbedürfnisse hinter Schamerfahrungen
• Auswirkungen auf Lernen, Verhalten und Beziehungen
• Reflexion des professionellen Umgangs mit der eigenen Scham und der Scham von anderen
• Würdeorientierter Umgang mit Kindern und Jugendlichen
• Handlungsmöglichkeiten für die pädagogische Praxis

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Umgang mit psychischen Erkrankungen, Sucht und Abhängigkeit im Familiensystem

Ein Viertel bis ein Drittel aller Kinder in Deutschland wächst mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil auf - ungefähr jedes 4. bis 5. Kind mit mindestens einem suchtbelasteten.
Die Folgen können gravierend sein: Kinder aus diesen Familien sind einem erhöhten Risiko von Kindeswohlgefährdungen ausgesetzt und zeigen häufig erhebliche Entwicklungsrisiken in den Bereichen Emotionen und deren Regulation, Verhaltenssteuerung, Selbstwert, soziale Teilhabe und schulische Misserfolge auf. Auch sind sie überproportional häufig von eigenen psychischen Erkrankungen oder Sucht betroffen.
Diese Belastungen wirken sich nicht nur auf die individuelle Entwicklung der Kinder aus, sondern stellen auch Fachkräfte in sozialen Berufen vor große Herausforderungen – sei es in der Zusammenarbeit mit den Eltern, im Schutz des Kindeswohls oder in der täglichen Arbeit mit eben diesen Multiproblemlagen.


In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen psychischer Erkrankungen, Sucht und Abhängigkeit bei Eltern und beleuchten die Auswirkungen auf Kinder und deren Umfeld.
Im Fokus stehen
•    das Erkennen von Warnsignalen und Belastungen,
•    die Entwicklung praxisnaher Handlungsstrategien sowie
•    die Gestaltung einer effektiven und kooperativen Zusammenarbeit mit den Eltern.
Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, Handlungssicherheit zu vermitteln und nachhaltige Unterstützungsansätze zu entwickeln.

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FASD – fetale Alkoholspektrumsstörung

Die Fetale Alkoholspektrumstörung ist die häufigste angeborene Behinderung in Deutschland (mehr als 16.000 Fälle pro Jahr).

Eine pränatale Alkoholexposition kann nicht nur körperliche Auswirkungen haben, viel häufiger tritt eine Gehirnschädigung auf. Diese hirnorganische Beeinträchtigung erschwert die Bewältigung von Alltagsaufgaben für die Betroffenen immens. Anpassungen und gezielte, individuelle Interventionen sind nötig für eine erfolgreiche Teilhabe/Inklusion.

FASD ist mittlerweile nicht mehr unbekannt. Was sich hinter den 4 Buchstaben im Spektrum verbirgt, soll beleuchtet werden:

  • Einführung in das Thema mit Filmbeispiel
  • Anschauliches Vermitteln durch Experiment
  • Praxisbezogene Darstellung des FASD Spektrums und Auseinandersetzen mit der Thematik FASD auf die jeweilige Fragestellung und Handlungsfelder bezogen
  • Ankern der Inhalte an den Erfahrungen der Teilnehmenden
  • interdisziplinäre Gruppenarbeiten
  • Einbindung von Erfahrungsexpert:innen

Das Fetale Alkoholsyndrom ist die - in den körperlichen Auffälligkeiten - ausgeprägteste Form Fetaler Alkoholspektrumstörungen, und sie entstehen durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Bereits geringe Trinkmengen können Schädigungen beim Kind hervorrufen, die vielfach nicht äußerlich sichtbar sind. Dennoch haben Menschen mit FASD im Alltag mit gravierenden Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie zeigen Entwicklungsstörungen, haben Merk- und Lernschwierigkeiten, eine eingeschränkte Impulskontrolle, neigen zu sozial unangemessenem Verhalten und Hyperaktivität. Ihre Fähigkeiten, Handlungen zu planen, sind eingeschränkt und vielfach können sie aus Fehlern nicht lernen.

Zur Verbesserung der Versorgung dieser leicht zu übersehenden Behinderung braucht es qualifizierte Fachkräfte in allen Hilfefeldern. Besprochen werden insbesondere

  • die diagnostischen Erkennungsmerkmale,
  • die Probleme und Hürden bei der Alltagsanpassung und
  • praktische Anregungen, Ideen und Hinweise zum Umgang im Alltag mit Menschen, die von FASD betroffen sind.

Ziel der Veranstaltung ist es, zu vermitteln, dass bereits das Verstehen von Ursachen für das Verhalten von Menschen mit FASD zu einer Haltungsänderung bei den Fachkräften führen kann und damit zur Erleichterung der Arbeit oder des Umganges mit Menschen mit FASD. Fehlinterpretationen der Lebensäußerungen von Menschen mit FASD sind die häufigste Ursache von missglückten Interaktionen. Maßnahmen zur Stressreduktion verbessern das Leben von Fachkräften und Menschen mit FASD.

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Übersicht der Seminare der letzten 12 Monate

Umgang mit psychischen Erkrankungen und Belastungen im Familiensystem

Ein Viertel bis ein Drittel aller Kinder in Deutschland wächst mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil auf.

Die Folgen können gravierend sein: Kinder aus diesen Familien sind einem erhöhten Risiko von Kindeswohlgefährdungen ausgesetzt und zeigen häufig erhebliche Entwicklungsrisiken in den Bereichen Emotionen und deren Regulation, Verhaltenssteuerung, Selbstwert, soziale Teilhabe und schulische Misserfolge auf. Auch sind sie überproportional häufig von eigenen psychischen Erkrankungen oder Sucht betroffen.

Diese Belastungen wirken sich nicht nur auf die individuelle Entwicklung der Kinder aus, sondern stellen auch Fachkräfte in sozialen Berufen vor große Herausforderungen – sei es in der Zusammenarbeit mit den Eltern, im Schutz des Kindeswohls oder in der täglichen Arbeit mit eben diesen Multiproblemlagen.

In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen psychischer Erkrankungen bei Eltern und beleuchten die Auswirkungen auf Kinder und deren Umfeld.

Im Fokus stehen

  • das Erkennen von Warnsignalen und Belastungen,
  • die Entwicklung praxisnaher Handlungsstrategien sowie
  • die Gestaltung einer effektiven und kooperativen Zusammenarbeit mit den Eltern.

Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, Handlungssicherheit zu vermitteln und nachhaltige Unterstützungsansätze zu entwickeln.

Führen als Profession: Führen auf Distanz

Verantwortung und Vertrauen gestalten

Hybride Führung verlangt Klarheit, Vertrauen und eine bewusste Haltung. Nähe entsteht hier nicht durch räumliche Präsenz, sondern durch verlässliche Kommunikation, Transparenz und psychologische Sicherheit.

In dieser Fortbildung reflektieren Leitungen ihre bisherigen Erfahrungen im Führen auf Distanz, erweitern ihr Handlungsrepertoire und entwickeln Strategien, um Verantwortung, Kommunikation und Zusammenarbeit im hybriden Alltag wirkungsvoll zu gestalten. Die Fortbildung verbindet fachliche Impulse mit erfahrungsorientierten Elementen. Alle Teilnehmenden werden aktiv einbezogen und in ihrer Erfahrung wahrgenommen, so entsteht ein gleichwertiger Lern- und Dialograum mit den Inhalten:

  • Hybrid führen: Präsenz und Distanz wirkungsvoll verbinden
  • Verantwortung abgeben und Verantwortung übernehmen
  • Vertrauen, Transparenz und psychologische Sicherheit fördern
  • Kommunikation und Zusammenarbeit in hybriden Teams gestalten
  • Haltung, Selbstführung und Rollenklärung

Neben fachlichem Input bietet das Seminar Raum für Austausch, Selbstreflexion und kollegiale Beratung.

Basisschulung Institutioneller Kinder- und Jugendschutz

Kinder- und Jugendschutz ist eine grundlegende und kontinuierliche Aufgabe in der pädagogischen Praxis.

Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe sind sichere Orte für junge Menschen, an denen sie in ihrer Entwicklung gestärkt werden und den größtmöglichen Schutz vor Grenzverletzungen erfahren. Es bedarf Maßnahmen der Prävention und Intervention, um diese Kultur der Achtsamkeit, welche die Würde und Integrität der jungen Menschen wahrt, zu verankern.

In der Schulung wird es zunächst eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes insbesondere dem Institutionellen Kinder- und Jugendschutz geben, um anschließend konkret in die Verfahren und Maßnahmen der tandem BTL einzusteigen. Durch den Austausch und die Reflexion der Teilnehmenden werden diese auf die Praxis übertragen. 

Grundlage für dieses Seminars sind die Inhalte der Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII.

Stressfaktoren erkennen und mit Entspannung entgegenwirken

+++ Workshop +++

In der heutigen schnelllebigen Welt sind Stress und Druck allgegenwärtig. Oftmals sind wir uns der Stressfaktoren in unserem Leben nicht bewusst oder wissen nicht, wie wir effektiv damit umgehen können.

In diesem interaktiven Workshop werden die Teilnehmer*innen eingeladen, die Ursachen von Stress zu erkennen und wirksame Entspannungstechniken zu erlernen. Durch praktische Übungen, Achtsamkeitspraktiken und den Austausch von Erfahrungen entwickeln die Teilnehmer*innen Strategien, um Stress im Alltag besser zu bewältigen.

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die eigenen Stressauslöser zu gewinnen und Wege zu finden, um mehr Gelassenheit und innere Ruhe zu fördern.

Das Seminar bietet einen geschützten Rahmen, um im Austausch mit anderen Teilnehmer*innen das eigene Stressverhalten zu reflektieren.

Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie eine Decke mit.

Potenzial Elternarbeit: Sexualerziehung interkulturell denken

Sexualität ist zentraler Bestandteil der Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung und wird zu den Grundbedürfnissen des Menschen gezählt.

Sie wird erlernt und kultiviert und ist damit stark geprägt von sozialen, politischen, ethischen und religiösen Faktoren und dem Umfeld, in dem wir groß werden. Gleichzeitig ist Sexualität aber auch einer der intimsten Bereiche des Menschseins und kann somit sowohl Quelle für Freude, Lust und Erfüllung sein aber auch Ängste, Unsicherheiten und Verletzungen mit sich bringen.

Eltern stellt es häufig vor eine Herausforderung, die Sexualerziehung ihrer Kinder an andere abzugeben oder zumindest mit diesen zu teilen. Die Ängste, es wäre zu früh, zu viel oder überfordernd, sind Sorgen, die viele Eltern teilen, wenn es um sexuelle Aufklärung geht. Religiöse Prägung und unterschiedliche Werte in Herkunfts- und Einwanderungsland können diese Unsicherheiten oftmals noch verstärken.

Damit junge Menschen der zentralen Entwicklungsaufgabe Sexualität gestärkt begegnen können, und nicht zwischen den vielen verschieden Erwartungshaltung aufgerieben werden, braucht es eine Sexualerziehung bei der Eltern und Fachkräfte am selben Strang ziehen, anstatt gegeneinander zu arbeiten.

Im Rahmen des Seminars soll anhand von Biographiearbeit ein Blick auf die eigenen Werte, bewusste und unbewusste (Vor)annahmen gelegt und eine gemeinsame Haltung erarbeitet werden. Wissensvermittlung zu inhaltlichen und rechtlichen Grundlagen der Sexualpädagogik soll Sicherheit im eigenen Umgang aber vor allem in der Kommunikation nach außen schaffen. Anhand von Praxisbeispielen und Übungen wird eine gelingende Kommunikation mit Eltern auf Augenhöhe erprobt, ohne dabei die eigenen fachlichen Standards aufzugeben.

Grenzen und Herausforderungen in der Schulsozialarbeit

Wenn wir nicht mehr weiterkommen?

In der Schulsozialarbeit stoßen wir immer wieder an Grenzen:

  • Wie kann Schulsozialarbeit helfen?
  • Wann ist Therapie nötig?
  • Wie gehen wir damit um, wenn wir scheitern?
  • Welche Vernetzungen sind nötig?

Die Teilnehmer*innen profitieren von den Erfahrungen des Dozenten als Therapeut und Pädagoge bzw. Sozialpädagoge und sind eingeladen, eigene Praxiserfahrungen und Fallbeispiele einzubringen.

Kinder in der Trauer professionell begleiten

"Wenn Opa nicht mehr tot ist, dann spielt er wieder mit mir"
(Paul, 2 Jahre alt)

In der Kita oder Schule bauen Sie eine Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen auf und genau deshalb bekommen Sie auch private Nöte und Ängste mit. Einem Kind begegnet früher oder später das Thema "Tod". Ein Haustier oder ein Familienmitglied stirbt.

Erwachsene sind oft gefangen in ihrer eigenen Trauer und können Trauerprozesse ihrer Kinder meistens nicht so gut begleiten. Dabei müssen Kinder authentische Eltern bzw. Erwachsene erleben, die offen mit Ihnen über den Tod und das Sterben sprechen.

  • In welchem Alter können Kinder das Thema begreifen?
  • Welche Gehirnreife ist hierfür erforderlich?
  • Warum lachen Kinder auf Beerdigungen und sollten Kinder überhaupt auf einer Beerdigung sein?

Lernen Sie den guten Umgang mit dem Kind, den Eltern und mit den Kolleg*innen in Trauerprozessen kennen.

Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training (KSK): Follow-Up

Frischen Sie in diesem Follow-up Ihr Wissen auf, und gehen Sie in den Austausch!

Die wesentlichen Inhalte und Grundhaltungen des „Konfrontativen Sozial-Kompetenz-Trainings“ (KSK) sind längst Teil Ihrer pädagogischen Arbeit, aber Sie wünschen sich eine Vertiefung, Reflexion oder einen Erfahrungsaustausch. Dieses Seminar wird dem Bedarf gerecht, sich nach einer gewissen Zeit nach der Beendigung einer Fortbildung noch einmal eingehend mit der Thematik zu befassen.

Rund um folgende Themen soll es in einer prozessorientierten und co-kreativen Atmosphäre um das gemeinsame Gestalten dieses Tages gehen:

  • Wer hat welche Erfahrungen gemacht?
  • Welche WUPS, Hauptübungen, Cool Downs möchtet ich gerne teilen bzw. besprechen?
  • Wie ist das KSK-Training in meinem Arbeitskontext implementiert bzw. welche Fragmente nutze ich auch in anderen Zusammenhängen?
  • Welche sonstigen Fragen, Highlights, Stolpersteine haben sich im Laufe der Zeit ergeben?

Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII

Der § 8a SGB VIII regelt ein strukturiertes Vorgehen, wie der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in der öffentlichen und freien Jugendhilfe wahrgenommen und umgesetzt werden soll.

Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe bietet er damit professionelle Handlungsstrategien und Fachkompetenz, wenn Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen.

In der Schulung wird es zunächst eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes insbesondere nach § 8a SGB VIII geben, um anschließend konkret in das Verfahren der tandem BTL einzusteigen. Anhand von Fallbeispielen soll dieses durch die Teilnehmenden auf die Praxis übertragen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in den Austausch zum Thema zu gehen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. 

Führen als Profession: Souverän präsentieren - Teamsitzungen lebendig moderieren

+++ Workshop +++

In diesem praxisnahen Workshop stärken Sie Ihre Präsenz und kommunikative Wirkung, um Inhalte und Präsentationen klar, überzeugend und einprägsam zu vermitteln.

Sie lernen, Teamsitzungen zielgerichtet zu moderieren und mit klarer Struktur, authentischem Auftreten und bewusster Kommunikation Motivation zu wecken. Dabei üben Sie, Dynamiken zu lenken und gemeinsam effektive Ergebnisse zu erzielen.

Künftige Teamsitzungen werden lebendiger und zielführender durch Ihr:

  • souveränes Wirken und Ihre Präsenz bei Präsentationen und Meetings
  • sicheres Auftreten in herausfordernden Gesprächssituationen
  • Know-how über praxisnahe Techniken, die sofort im Berufsalltag anwendbar sind
  • Wissen darüber, wie visuelle Klarheit, Storyline und der Aufbau von Präsentationen einzusetzen ist

FASD – fetale Alkoholspektrumsstörung

Die Fetale Alkoholspektrumstörung ist die häufigste angeborene Behinderung in Deutschland (mehr als 16.000 Fälle pro Jahr).

Eine pränatale Alkoholexposition kann nicht nur körperliche Auswirkungen haben, viel häufiger tritt eine Gehirnschädigung auf. Diese hirnorganische Beeinträchtigung erschwert die Bewältigung von Alltagsaufgaben für die Betroffenen immens. Anpassungen und gezielte, individuelle Interventionen sind nötig für eine erfolgreiche Teilhabe/Inklusion.

FASD ist mittlerweile nicht mehr unbekannt. Was sich hinter den 4 Buchstaben im Spektrum verbirgt, soll beleuchtet werden:

  • Einführung in das Thema mit Filmbeispiel
  • Anschauliches Vermitteln durch Experiment
  • Praxisbezogene Darstellung des FASD Spektrums und Auseinandersetzen mit der Thematik FASD auf die jeweilige Fragestellung und Handlungsfelder bezogen
  • Ankern der Inhalte an den Erfahrungen der Teilnehmenden
  • interdisziplinäre Gruppenarbeiten
  • Einbindung von Erfahrungsexpert:innen

Das Fetale Alkoholsyndrom ist die - in den körperlichen Auffälligkeiten - ausgeprägteste Form Fetaler Alkoholspektrumstörungen, und sie entstehen durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Bereits geringe Trinkmengen können Schädigungen beim Kind hervorrufen, die vielfach nicht äußerlich sichtbar sind. Dennoch haben Menschen mit FASD im Alltag mit gravierenden Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie zeigen Entwicklungsstörungen, haben Merk- und Lernschwierigkeiten, eine eingeschränkte Impulskontrolle, neigen zu sozial unangemessenem Verhalten und Hyperaktivität. Ihre Fähigkeiten, Handlungen zu planen, sind eingeschränkt und vielfach können sie aus Fehlern nicht lernen.

Zur Verbesserung der Versorgung dieser leicht zu übersehenden Behinderung braucht es qualifizierte Fachkräfte in allen Hilfefeldern. Besprochen werden insbesondere

  • die diagnostischen Erkennungsmerkmale,
  • die Probleme und Hürden bei der Alltagsanpassung und
  • praktische Anregungen, Ideen und Hinweise zum Umgang im Alltag mit Menschen, die von FASD betroffen sind.

Ziel der Veranstaltung ist es, zu vermitteln, dass bereits das Verstehen von Ursachen für das Verhalten von Menschen mit FASD zu einer Haltungsänderung bei den Fachkräften führen kann und damit zur Erleichterung der Arbeit oder des Umganges mit Menschen mit FASD. Fehlinterpretationen der Lebensäußerungen von Menschen mit FASD sind die häufigste Ursache von missglückten Interaktionen. Maßnahmen zur Stressreduktion verbessern das Leben von Fachkräften und Menschen mit FASD.

1. Hilfe Schulung für pädagogisches Fachpersonal in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

„Gut zu wissen, was bei einem Kinder-Notfall zu tun ist!“
Wenn Kinder akut erkranken oder sich verletzen, ist schnelle und sichere Erste-Hilfe-Leistung notwendig.

Erste Hilfe ist nicht schwer, jedoch fühlen sich viele in der ersten Konfrontation mit einem Notfall eines Kindes hilflos.
Dieses Seminar vermittelt die notwendigen Informationen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Krankheiten und Notfallsituationen von Kindern wie z. B.

- Kinderreanimation,
- Verbrennungen oder Unterkühlungen,
- Spiel- und Sportverletzungen,
- Fieber, Schock und Bewusstlosigkeit und
- die Abläufe einer Notfall- bzw. Rettungskette.

Der Kurs bezieht sich inhaltlich auf die offiziellen Erste- Hilfe- Richtlinien des DRK und des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC- European Resuscitation Council).

Für die Teilnehmenden bietet diese Fortbildung eine Plattform zur Klärung individuell auftretender Fragen oder vorhandener Unsicherheiten innerhalb dieses Themas. Das theoretisch erworbene Wissen wird in anschaulichen Übungen vertieft und es werden lebensrettende Handgriffe erlernt.

Professionell Tür- und Angelgesprächen begegnen

"Gut, dass ich dich sehe …"

Schnell möchte unser Gegenüber eine Frage platzieren oder eine Information loswerden. Eine fast tägliche Situation, die wir alle kennen. Aber passt das jetzt gerade? Wie erkennen wir, welches unsere eigene Rolle in diesem Prozess ist und wie kommunizieren wir dies klar und wertschätzend?

Rollenwechsel - ich selbst möchte noch schnell einige Informationen als Fachkraft loswerden, aber die Personensorgeberechtigten sind im Abholstress. Wie kann ich diese Situationen sinnvoll und hilfreich gestalten?

Dieses Seminar geht der Frage auf den Grund, wie ein Tür- und Angelgespräch zu definieren und zu führen ist:

  • die 3 wichtigsten Aspekte: aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Körpersprache
  • Struktur eines Gesprächs
  • Selbstschutz und Grenzen setzen
  • Umgang mit Emotionen
  • Reflexion des eigenen Gesprächsstils

Das Seminar lebt von einem Wechsel aus kurzen Inputs, Gruppenarbeit, Partnerübungen und dem Austausch in der Fallarbeit.

Termin
Dienstag, 30. Juni 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
80,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
100,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Julia Schwarz-Acker , Soziale Arbeit B.A., IseF im Kinderschutz, Psychologische Kinder-, Jugend- und Familienberaterin

Meldeschluss
Montag, 15. Juni 2026

Unterstützung für Schüler*innen im Autismus-Spektrum

Für Schüler*innen im Autismus-Spektrum stellt der Schulalltag eine Herausforderung dar.

Eine Anpassung an die vorgegebenen zeitlichen und räumlichen Strukturen und Grenzsetzungen von Seiten der Lehrkräfte zu akzeptieren, kann schwierig sein. In dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen, welche Störungen in der Kooperation klassischerweise auftauchen und wie diese entstehen.

Lösungsideen für einzelne herausfordernde Situationen werden anhand konkreter Praxisbeispiele gezeigt.

Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen aus dem schulischen Kontext, die fundiertes Grundlagenwissen zum Thema Autismus mitbringen und für den Umgang mit spezifischen Herausforderungen ihren Werkzeugkasten erweitern wollen:

  • Grundlagen Autismus
  • Wahrnehmungsbesonderheiten
  • Typische Störungen auf beiden Seiten
  • Übergänge gut unterstützen
  • Ressourcen im Blick behalten
  • Lösungen im Team erarbeiten

Basisschulung Kinder- und Jugendschutz inklusiv

Kinderschutz ist nicht teilbar!
Informationen zum Schutz junger Menschen mit Beeinträchtigungen.

Diese Fortbildung versteht sich als informativer Basis-Baustein rund um das Thema „Kinderschutz inklusiv“.

Die folgenden Themen bilden die Schwerpunkte:

  • Basisinformationen und Indikatoren im Kinderschutz inklusiv
  • Schwierige Bereiche in der Gefährdungseinschätzung
  • Themenraum EGH und KJH - Stolpersteine in der interdisziplinären und trägerübergreifenden Zusammenarbeit
  • Fallarbeit mit der Methode der Rehistorisierung
  • „Was hilft den Helfenden?“

Workshop "Gemeinsame Werte - Starke Gemeinschaft"

Interne Veranstaltung der tandem.
Alle Termine und nähere Informationen finden Sie auf der Lernplattform.

Führen als Profession: Empowerment über Kommunikation

Kommunikation ist ein zentraler Schlüssel wirksamer Führung: Sie sorgt für Orientierung, Vertrauen und Entwicklung im Team.

Führungskräfte gestalten mit ihrer Kommunikation und ihrer Haltung maßgeblich mit, ob Mitarbeitende sich sicher fühlen, Verantwortung übernehmen und ihr Potenzial entfalten können.

In diesem zweitägigen Aufbauseminar setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit ihrer eigenen Kommunikation als Führungskraft auseinander. Sie reflektieren ihre Wirkung in typischen Gesprächssituationen, trainieren praxisnah, wie sie Gespräche klar strukturieren und Mitarbeitende durch ihre Kommunikation unterstützen können.

Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Themenfelder empowernder Führung:

  • Mitarbeiter*innen über Kommunikation stärken und befähigen
  • Wertschätzendes Feedback geben und Verantwortung übertragen
  • Souveräner Umgang mit eigenem Ärger und schwierigen Situationen
  • Belastete Mitarbeiter*innen unterstützen

Das Seminar verbindet fachlichen Input mit intensiven Praxisphasen. In Übungen, Rollenspielen und kollegialer Fallarbeit werden typische Gesprächssituationen aus dem Führungsalltag bearbeitet. Videoaufzeichnungen geben den Teilnehmenden zusätzlich Gelegenheit, durch individuelles Feedback ihre eigene Gesprächsführung zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln.

Termine
Montag 27. und Dienstag, 28. April 2026, jeweils 09:00 bis 15:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an alle Einrichtungs-, Team-, und Abteilungsleitungen.

Teilnahmebeitrag
350,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
405,00 Euro für externe pädagogische Führungskräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozentin
Miriam Kolodziej, zertifizierte Kommunikationstrainerin und Expertin für schwierige Gespräche. Seit 2020 unterstützt sie neue/junge Führungskräfte dabei, einen gesunden und souveränen Kommunikationsstil zu finden, der Klarheit, Wertschätzung und Authentizität miteinander vereint.

Meldeschluss
Montag, 13. April 2026

Spiel- und Sprachentwicklung

Sprechen, Spielen, Wachsen: Wie Kinder die Welt erobern

Die kindliche Spiel- und Sprachentwicklung sind eng miteinander verwoben – und bilden die Basis für gelingende Bildungsprozesse. In diesem Seminar erhalten pädagogische Fachkräfte einen fundierten Einblick in die Entwicklungsphasen, Meilensteine und Herausforderungen von 0 bis 6 Jahren.

Anhand praxisnaher Beispiele und alltagsnaher Methoden erfahren die Teilnehmenden, wie sie Spiel- und Sprachanlässe gezielt fördern, Entwicklungsbedarfe frühzeitig erkennen und Kinder in ihrer individuellen Entwicklung sensibel begleiten können. Verschiedene Spielformen, der Einsatz von Sprache im pädagogischen Alltag sowie Impulse zur dialogischen Interaktion stehen dabei im Mittelpunkt.

Die folgenden Inhalte sind Schwerpunkte dieses Seminars:

  • Grundlagen der Spielentwicklung
  • Sprachentwicklung im frühen Kindesalter
  • Bedeutung des Spiels für sprachliches Lernen
  • Methoden zur Sprachförderung im Alltag
  • Austausch zu Praxisbeispielen und Fallfragen

Die Teilnehmer*innen erarbeiten sich einen sicheren Blick für Entwicklungsprozesse und entwickeln praktische Ideen für eine sprach- und spielanregende Umgebung, die Kinder stärkt.

Termin
Montag, 27. April 2026, 9.00 - 16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
120,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
140,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen und Teilnahmebescheinigung

Dozent
Birger Holz, Spieltherapeut/-pädagoge, staatlich geprüfter Kinderpfleger, pädagogischer Dozent

Meldeschluss
Montag, 13. April 2026

Führen als Profession: Leiten im Kinderschutz

Kinder- und Jugendschutz ist Leitungsaufgabe.

Um diesem Auftrag handlungssicher nachkommen zu können, benötigen Leitungskräfte Fach- und Systemkenntnis sowie Kenntnis über die bestehenden Netzwerke. Daher wird in dem Seminar ein breiter Überblick über den Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII sowie den Kinder- und Jugendschutz in Institutionen gegeben.

In Hinblick auf bestehende Verfahren werden die leitungsspezifischen Aufgaben und Verantwortungen in Abgrenzung zu Kolleg*innen vor Ort sowie insoweit erfahrenen Fachkräften fokussiert. Dabei wird das Ziel immer im Auge behalten: Der Schutz von jungen Menschen und deren Wohl!

Es erwartet Sie ein methodenreicher Tag mit einem umfangreichen Fachinput, Beispielen aus der Praxis und Raum für Austausch und Reflexion der eigenen Rolle.

Termin
Mittwoch, 11. März 2026, 09:00 - 16:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an alle Einrichtungs-, Team-, und Abteilungsleitungen.

Teilnahmebeitrag
35,00 Euro für Mitarbeiter*innen der tandem BTL
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozentinnen
Franziska Hofmann, Dipl. Sozialpädagogin; Master Leitung, Bildung, Diversität; insoweit erfahrene Fachkraft; tätig in der tandem BTL als Beauftragte für Qualität und Kinderschutz

Claudia Spieckermann, Dipl. Reha.-Päd., Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGB VIII, Bereichsleitung Tagesbetreuung in der tandem BTL

Meldeschluss
Donnerstag, 5. März 2026

Perspektivwechsel Neurodivergenz

Autismus, ADHS, FASD, kPTBS, Hochsensibilität und Hochbegabung, u.v.m. als Ausdruck neurologischer Vielfalt

Mit dem Konzept der Neurodiversität werden neurobiologische Unterschiede in der Art, die Welt wahrzunehmen, Reize zu verarbeiten und mit der Umwelt zu interagieren statt als Defizite als natürliche Ausprägungen der menschlichen Vielfalt eingeordnet. Der Begriff der Neurodivergenz wird zur Abgrenzung der Minderheit gegenüber einer Mehrheit der eher neurotypischen Menschen genutzt.

Dieser Perspektivwechsel ermöglicht neue, hilfreiche Zugänge.

Zur Neurodivergenz gehören u.a.:

  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität (AD(H)S)
  • Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
  • die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
  • Geistige Behinderung
  • Hochbegabung
  • Dyskalkulie und Dyslexie

Im Seminar nähern sich die Teilnehmenden gemeinsam den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodivergenz. Sie setzen sich mit den besonderen Ressourcen und Chancen, aber auch den häufigen Barrieren im Kontakt mit einer auf neurotypische Menschen ausgerichteten Welt auseinander und sammeln Ansatzpunkte für hilfreiche Unterstützungsangebote.

Es kann im Zusammenspiel mit Barrieren zu komplexen Stressreaktionen kommen, die sich in sogenanntem herausfordernden Verhaltensweisen bis hin zu selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen ausdrücken. Im Aufeinandertreffen mit der Belastung der Fachkräfte führen diese nur zu oft zu Eskalationsschleifen und zu Ausschluss an sozialer Teilhabe und Teilhabe an Bildung. Aus diesem Grund beinhaltet das Seminar auch einen Blick auf nervensystemgerechte Stressregulation und traumasensibles Arbeiten.

Termin
Montag, 9. März 2026, 09.00 - 16.00 Uhr
Dienstag, 10. März 2026, 09.00 - 16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
180,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
200,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Susanne Bogdanski, Heil- und Rehabilitationspädagogin, Systemische Therapeutin (Context-Institut, Marie Luise Conen), langjährige Erfahrung als Sozialpädagogin

Meldeschluss
Montag, 23. Februar 2026

Kinder in Bewegung

+++ Workshop +++

Tipps für mehr Action im (Schul-)Alltag

Wie bringe ich Bewegung in Schule, Pausenhof und Freizeit, wenn keine Sporthalle, wenig Geräte und fast kein Platz da sind?

Dieser Workshoptag lässt uns gemeinsam Antworten finden. Wir kommen selbst in Bewegung und probieren aus:

  • Bewegung auch auf kleinstem Raum
  • Sport mit Alltagsmaterialien
  • wie Bewegung das Lernen unterstützen kann
  • Aktivierung für bessere Konzentration
  • Übungen, um zur Ruhe zu kommen.

Eigene Ideen und Erfahrungen sind unbedingt willkommen, um im Austausch auch voneinander zu lernen.

Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und eine leere Kunststoff-Flasche mitbringen.

Termin
Montag, 2. März 2026, 9.00 – 16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Kathrin Bischoff, Diplom-Sportlehrerin, unterrichtet freiberuflich Menschen ab 3 Jahren im Grundschul- und Jugendalter, Weiterbildungen für Lehrer*innen, Kita-Teams und Übungsleiter*innen

Meldeschluss
Montag, 16. Februar 2026

1. Hilfe Schulung für pädagogisches Fachpersonal in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

„Gut zu wissen, was bei einem Kinder-Notfall zu tun ist!“
Wenn Kinder akut erkranken oder sich verletzen, ist schnelle und sichere Erste-Hilfe-Leistung notwendig.

Erste Hilfe ist nicht schwer, jedoch fühlen sich viele in der ersten Konfrontation mit einem Notfall eines Kindes hilflos.
Dieses Seminar vermittelt die notwendigen Informationen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Krankheiten und Notfallsituationen von Kindern wie z. B.

- Kinderreanimation,
- Verbrennungen oder Unterkühlungen,
- Spiel- und Sportverletzungen,
- Fieber, Schock und Bewusstlosigkeit und
- die Abläufe einer Notfall- bzw. Rettungskette.

Der Kurs bezieht sich inhaltlich auf die offiziellen Erste- Hilfe- Richtlinien des DRK und des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC- European Resuscitation Council).

Für die Teilnehmenden bietet diese Fortbildung eine Plattform zur Klärung individuell auftretender Fragen oder vorhandener Unsicherheiten innerhalb dieses Themas. Das theoretisch erworbene Wissen wird in anschaulichen Übungen vertieft und es werden lebensrettende Handgriffe erlernt.

Termin
Montag, 16. Februar 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
110,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
130,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozent
Birger Holz, Spieltherapeut/-pädagoge, pädagogischer Dozent, staatlich geprüfter Kinderpfleger, Erste Hilfe Ausbilder n. BGG 948 und EH am Kind Lehrberechtigung

Meldeschluss
Montag, 2. Februar 2026

Anbieter
tandem BTL Akademie

"Ich schaff's" - Das lösungsfokussierte Programm nach Ben Fuhrmann

„Ich schaff's“ ist ein systemisch lösungsorientiertes Unterstützungs- und Motivationsprogramm, das Kindern und Jugendlichen die Fähigkeiten vermittelt, Probleme zu bewältigen bzw. problematisches Verhalten loszuwerden.

Es baut auf der Erkenntnis auf, dass Verhalten von Kindern auf Fähigkeiten basiert, die erlernbar und dementsprechend auch veränderbar oder verbesserbar sind. Mit einfachen und nachvollziehbaren Schritten, hilft „Ich schaff’s“ Kindern und Jugendlichen dabei die Fähigkeiten zu lernen, die sie brauchen, um ihre Herausforderungen zu meistern.

Auf eine spielerische und kreative Art und Weise werden Schüler*innen dabei unterstützt, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und eigenständig zu realisieren. Sie lernen, vorhandene Stärken – Ressourcen – freizulegen, wertzuschätzen und gezielt zu nutzen.

Darum geht es:

  • Potenziale entdecken und Stärken fördern
  • weg von der Problem- hin zur Lösungsorientierung
  • Methoden erlernen, um eigene Stärken zu erkennen und auszubauen
  • neue Fähigkeiten entwickeln und dadurch Probleme selbst überwinden
  • Erinnerungshilfen schaffen, um sich zu motivieren und zielsicher zu bleiben
  • gewonnene Kräfte an andere weitergeben

Das Seminar setzt auf eine Mischung aus theoretischen Inputs, Reflexionsphasen und praktischen Übungen. Dabei wird besonderer Wert auf den Austausch von Erfahrungen und die Anwendung der vermittelten Methoden in realen Arbeitsumfeldern gelegt. Dafür können die Teilnehmenden gern eigene Fälle einbringen. In Gruppenarbeiten werden die Lösungen erarbeitet, was den nachhaltigen Transfer der Inhalte in den Berufsalltag fördert.

Termin
Mittwoch, 26. November 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent
Boris Mahn, Coach beim Deutschen Verband für Coaching & Training (dvct), Spezialist im lösungsfokussierten Ansatz, Fachreferent zum Thema "Ich schaff's" nach Ben Furman

Meldeschluss
Montag, 10. November 2025

Deeskalationstraining – Professionell handeln nach PART®

Achtsamer Umgang im Kontext der schulbezogenen Sozialarbeit in grenzüberschreitenden und eskalierenden Situationen

,,Kommen Sie schnell, wir brauchen Ihre Unterstützung!“ und schon klopft das Herz und die Gedanken spielen verrückt. Auf was muss ich mich einstellen? Verdammt ich hatte eigentlich genau jetzt einen Termin! Wieso muss ich schon wieder Feuerwehr spielen? Ausgerechnet heute, mir geht’s doch gerade selbst nicht gut. Woher soll ich wissen, was zu tun ist? ….

In diesem 2-tägigen PART- Basisseminar betrachten wir den herausfordernden pädagogischen Alltag im Bereich der schulbezogenen Sozialarbeit.

Für verschiedene Eskalationsstufen werden Präventionsmaßnahmen, Krisenkommunikationsmethoden und Selbstschutztechniken eingeübt, die dem Verursacher und dem Betroffenen keinen physischen oder psychischen Schaden zufügen. Somit versteht sich das PART- Konzept als ein Teil des institutionellen Kinderschutzkonzeptes der tandem BTL.

  • Die Fortbildung ist aus der Praxis für die Praxis, sie dient der Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit aggressiven Schutzbefohlenen/Klient*innen vor, während und nach einer Krisensituation.
  • Höchstes Ziel des PART®-Konzeptes ist: Sicherheit und Würde für Klient*innen und Mitarbeiter*innen.
  • Gefährliches Verhalten muss von herausforderndem unterschieden werden, bevor gehandelt wird.
  • Die konsequente Anwendung von primären, sekundären und tertiären Präventionsmaßnahmen führt zur Reduktion von Aggression und Gewalt.

In einem Mix aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Selbstschutz stärken Sie ihre Handlungskompetenz im würdevollen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung für mehr Sicherheit, ein respektvolles Miteinander im Arbeitsalltag und eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Team.

ACHTUNG!!! Das PART®-Basisseminar versteht sich nicht als Selbstverteidigungskurs. Es werden nur Techniken gelehrt, die den Klient*innen keine Schmerzen zufügen und sie  nicht körperlich schädigen.

 

Termin
Donnerstag, 20. und Freitag, 21. November 2025, je 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an interne und externe Fachkräfte, sowie Kooperationspartner*innen der tandem BTL.

Teilnehmer*innen
maximal 16

Teilnahmebeitrag
180,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
externe pädagogische Fachkräfte auf Anfrage
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozent*innen
Laura Herrmann, sozialpädagogische Fachkraft im EFöB / Bereich GE, Yogalehrerin, Deeskalationstrainerin
Christoph Zilske, staatlich anerkannter Erzieher mit Expertise im HZE Bereich, Deeskalationstrainer
Sina Meinhold, Koordinierende Leitung Coole Schule II, Deeskalationstrainerin, zert. Mediatorin

Meldeschluss
Freitag, 7. November 2025

Führen als Profession: Strategien für das „Interessenbingo“

+++ Workshop +++

Gestalten Sie Ihre Kooperationsbeziehungen erfolgreich und nachhaltig!

In diesem 1½-tägigen Workshop entwickeln Sie effektive Handlungsstrategien, um Ihre Kooperationsbeziehungen (intern und extern) zu stärken und Interessen sicher zu verhandeln:

  • Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten, unterschiedliche Interessen zu navigieren, Konflikte zu meistern und kooperative Lösungen zu finden!
  • Stellen Sie ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Bedürfnissen und Erwartungen im Kooperationsnetzwerk her!

Sie profitieren von interaktiven und praxistauglichen Übungen, kreativen Lösungsansätzen und einem wertvollen Erfahrungsaustausch in der Gruppe.

Termine
Dienstag, 18. November 2025, 09:00 bis 16:00 Uhr
Mittwoch, 19. November 2025, 09:00 bis 13:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an alle Einrichtungs-, Team-, und Abteilungsleitungen .

Teilnahmebeitrag
380,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
420,00 Euro für externe pädagogische Führungskräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozentin
Sandra Wagner, Systematischer Coach (DBVC), akkreditierte Potentialberaterin AECdisc® und INSIGHTS MDI®, Sozialmanagement, Qualitätsmanagement, Mediation

Meldeschluss
Montag, 3. November 2025

Umgang mit psychischen Erkrankungen und Belastungen im Familiensystem

Ein Viertel bis ein Drittel aller Kinder in Deutschland wächst mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil auf.

Die Folgen können gravierend sein: Kinder aus diesen Familien sind einem erhöhten Risiko von Kindeswohlgefährdungen ausgesetzt und zeigen häufig erhebliche Entwicklungsrisiken in den Bereichen Emotionen und deren Regulation, Verhaltenssteuerung, Selbstwert, soziale Teilhabe und schulische Misserfolge auf. Auch sind sie überproportional häufig von eigenen psychischen Erkrankungen oder Sucht betroffen.

Diese Belastungen wirken sich nicht nur auf die individuelle Entwicklung der Kinder aus, sondern stellen auch Fachkräfte in sozialen Berufen vor große Herausforderungen – sei es in der Zusammenarbeit mit den Eltern, im Schutz des Kindeswohls oder in der täglichen Arbeit mit eben diesen Multiproblemlagen.

In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen psychischer Erkrankungen bei Eltern und beleuchten die Auswirkungen auf Kinder und deren Umfeld.

Im Fokus stehen

  • das Erkennen von Warnsignalen und Belastungen,
  • die Entwicklung praxisnaher Handlungsstrategien sowie
  • die Gestaltung einer effektiven und kooperativen Zusammenarbeit mit den Eltern.

Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, Handlungssicherheit zu vermitteln und nachhaltige Unterstützungsansätze zu entwickeln.

Termin
Montag, 17. November 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent
Jannis Seidemann, NOWVISION, Sonderpädagoge (M.A.) & Systemischer Familientherapeut (SG)

Meldeschluss
Montag, 3. November 2025

Workshop "Gemeinsame Werte - Starke Gemeinschaft"

Interne Veranstaltung der tandem.
Alle Termine und nähere Informationen finden Sie auf der Lernplattform.